Warum das GOB-Verfahren für LEDs mit feiner Rasterteilung gewählt wurde

1) Die wichtigsten Vorteile des GOB-Verfahrens:

① Beim GOB-Verfahren wird die Oberfläche des LED-Moduls, nachdem die LED-Chips verlötet wurden, mit einer Schicht aus speziellem transparentem optischem Klebstoff umhüllt.

② Deutlich verbesserter physikalischer Schutz: Die gebildete Kolloidschicht bietet effektiven Schutz vor Wasser, Feuchtigkeit, Staub und Stößen.

③Dadurch kann sich der Bildschirm an komplexere Umgebungen anpassen und das Risiko, dass LED-Perlen während der Installation, des Transports oder des täglichen Gebrauchs abfallen oder durch Stöße beschädigt werden, wird deutlich reduziert.

④Verbesserte Darstellungsleistung: Die Kolloidschicht kann die ursprünglich unabhängigen Punktlichtquellen zu einem Effekt verschmelzen, der einer Flächenlichtquelle ähnlicher ist. Dies trägt zur Verbesserung der Lichtgleichmäßigkeit und zur Vergrößerung des Betrachtungswinkels bei und kann Moiré-Musterinterferenzen, die bei der Bildaufnahme auftreten können, bis zu einem gewissen Grad reduzieren.

⑤Vereinfachte Reinigung und Pflege: Die durch die Beschichtung erzeugte glatte, nahtlose Oberfläche ist leicht zu reinigen, verhindert die Ansammlung von Staub und Wasserflecken und reduziert so den Aufwand für die langfristige Pflege.

2) Der Hauptunterschied zum COB-Verfahren:

① Die Technologien unterscheiden sich grundlegend: GOB ist eine Weiterentwicklung des herkömmlichen SMD-Verfahrens, bei dem die verlöteten LED-Chips mit einer Schutzschicht versehen werden. COB hingegen stellt eine technologische Innovation dar, da es den Schritt der LED-Chip-Verkapselung umgeht und die Leuchtdioden-Chips direkt auf der Leiterplatte fixiert und verkapselt. Dadurch ist die Struktur einfacher und der Integrationsgrad höher.

②GOB wird in erster Linie zur Verbesserung der Zuverlässigkeit und Umweltverträglichkeit von herkömmlichen und Fine-Pitch-LED-Displays eingesetzt. Wie in der Abbildung oben dargestellt, eignet es sich ideal für Szenarien mit komplexen Umgebungen, potenziellem physischem Kontakt und wenn die Kosteneffizienz eine wichtige Rolle spielt.

③ Die COB-Technologie wird vor allem in Anwendungen eingesetzt, die einen ultrafeinen Pixelabstand erfordern, wie z. B. P1.2 und darunter sowie in Ultra-High-Definition-Displays. Dies liegt daran, dass ihre Struktur von Natur aus eine dichtere Pixelanordnung ermöglicht und sie im Allgemeinen eine bessere Leistung in Bezug auf Zuverlässigkeit und visuelle Gleichmäßigkeit bietet.

④ Unterschiedliche Wartungsmethoden: Wenn bei einem GOB-Bildschirm eine einzelne LED ausfällt, kann diese theoretisch noch repariert werden. Bei einem COB-Bildschirm hingegen sind die LED-Lampen direkt integriert, sodass im Schadensfall in der Regel das gesamte Modul ausgetauscht werden muss.

3) Die Bedeutung der Feinteilung mittels GOB:

①Es bietet wirksamen Schutz vor Stößen, Vibrationen und Kratzern; ein versehentlicher Kontakt mit dem Bildschirm während der Installation, des Transports oder der Reinigung führt nicht mehr so leicht dazu, dass sich die LED-Perlen lösen oder beschädigt werden.

②Verkapselungsklebstoffe schützen Lötstellen und Schaltkreise und reduzieren Probleme wie schlechtes Löten und Risse, die durch Temperaturschwankungen und Belastung verursacht werden. Dadurch wird die Langzeitstabilität des Produkts verbessert.

③ Das kolloidale Material füllt die Zwischenräume zwischen den LED-Perlen und verschmilzt die ursprünglich getrennten Punktlichtquellen zu einem Effekt, der eher einer Flächenlichtquelle ähnelt. Dies führt zu einem gleichmäßigeren und weicheren Bild und bietet einen höheren Sehkomfort aus nächster Nähe.

④ Die Oberfläche ist glatt und eben, wodurch sie resistent gegen Staub und Fingerabdrücke ist und sich leicht mit einem weichen Tuch reinigen lässt, was die tägliche Pflege erheblich vereinfacht.

⑤ Der umfassende Schutz mindert effektiv die durch Umwelteinflüsse und physische Beschädigung verursachte Lichtverschlechterung und Funktionsstörungen und verlängert so die Gesamtlebensdauer des Bildschirms und senkt die Gesamtbetriebskosten.

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