Bei LED-Displays ist eine höhere Helligkeit nicht immer besser; dies ist ein häufiger Fehler, den viele Benutzer beim Kauf von LED-Displays begehen.
1. Es beeinträchtigt den Sehkomfort (der wichtigste Faktor).
–Visuelle Ermüdung und Brennen: In Innenräumen oder schwach beleuchteten Umgebungen kann eine übermäßig hohe Bildschirmhelligkeit die Augen stark stimulieren und dazu führen, dass sie sich schnell trocken, müde, wund und sogar schwindelig anfühlen.
Das ist vergleichbar damit, nachts im Dunkeln auf ein Handy zu schauen; selbst bei der niedrigsten Helligkeitsstufe wirkt es noch blendend.
–Risiko einer dauerhaften Augenschädigung.
2. Auswirkungen auf die LED-Displayprodukte selbst
(1) Auswirkungen auf Bildqualität und Farbwiedergabe
Farbverzerrung: LED-Anzeigen Farben werden durch ein bestimmtes Verhältnis von roten, grünen und blauen Farbchips dargestellt. Zu hohe Helligkeit kann dazu führen, dass bestimmte Farbchips übersteuert werden, um die gewünschte Helligkeit zu erreichen. Dies kann die Farbsättigung verringern, zu verwaschenen Farben, Verzerrungen und einem Verlust an Leuchtkraft und Tiefe führen.
Reduzierter Kontrast: Zu hohe Helligkeit kann selbst schwarze Bereiche gräulich erscheinen lassen, wodurch der Gesamtkontrast verringert wird und das Bild blass und ohne Tiefe wirkt.
(2) Verkürzte Lebensdauer des Displays
Beschleunigter Lichtabfall: Wenn LED-Chips mit übermäßiger Helligkeit betrieben werden, altern ihre Kernmaterialien schneller, was zu einem beschleunigten Helligkeitsabfall und einer kürzeren Gesamtlebensdauer des Displays führt.
Erhöhte Ausfallrate: Längerer Betrieb unter hoher Last erhöht auch die Belastung von Komponenten wie der Ansteuerschaltung, was zu einer höheren Ausfallrate der Lampen und erhöhten Wartungskosten führt.
(3) Energieverschwendung
Höhere Helligkeit bedeutet naturgemäß einen höheren Stromverbrauch. Eine übermäßig hohe Helligkeit, die zwar die Sehanforderungen erfüllt, ist eine unnötige Energieverschwendung und widerspricht den Prinzipien des Umweltschutzes.
Daher müssen wir die Helligkeit des LED-Displays anhand der Einsatzumgebung und des Betrachtungsabstands bestimmen.
1) Für Außenbereiche können Sie ≥5000 cd/m² oder sogar 8000-10000 cd/m² wählen.
Grund: Starker direkter Sonneneinstrahlung standhalten und sicherstellen, dass der Bildinhalt auch bei hellem Sonnenlicht tagsüber gut sichtbar bleibt.
2) Halb-Außen-/Fenster-Fliegengitter, Sie können zwischen 2500 und 5000 Nits wählen
Grund: Sie werden üblicherweise unter dem Dachvorsprung oder im Schaufenster installiert, wodurch das Licht teilweise abgeschirmt wird, das Umgebungslicht aber dennoch relativ stark ist.
3) Konferenz-/Überwachungsraum (Innenbereich): Sie können zwischen 300 und 800 Nits wählen.
Grund: Die Umgebungsbeleuchtung ist kontrollierbar und stabil, und der Betrachtungsabstand ist relativ gering. Zu viel Helligkeit würde den Sehkomfort erheblich beeinträchtigen.
4) Für Indoor-Sendestudios können Sie 800-1500 Nits wählen.
Grund: Die Studiobeleuchtung ist intensiv, daher muss der Monitor über eine ausreichende Helligkeit verfügen, um den Lichteffekten gerecht zu werden und zu verhindern, dass der Bildschirm „dunkel“ erscheint.
5) Für Kinosäle/dunkle Umgebungen können Sie 300 Nits oder sogar weniger wählen.
Grund: Das Umgebungslicht ist extrem dunkel, daher ist eine sehr geringe Helligkeit erforderlich, um die Augen des Publikums zu schonen und ein immersives Seherlebnis zu schaffen.
Jetzt modern LED-Bildschirme sind mit Umgebungslichtsensoren und automatischen Helligkeitsanpassungsfunktionen ausgestattet.
Es kann die Helligkeitsanforderungen zu verschiedenen Tageszeiten und unter verschiedenen Wetterbedingungen intelligent erfüllen.

